HDR vs. Low Color

Ob die eine oder die andere Bear­bei­tung des Sujets als bes­ser gel­ten kann, liegt nicht allein im Auge des Betrachters.

Denn in jedem Fall spielt die beab­sich­tigte Bild­wir­kung und deren geziel­ter Ein­satz­zweck eine große Rolle. Wäh­rend die Low-Color-Version sich viel­leicht eher für eine edi­to­riale Ver­wen­dung eig­net, kann sich die HDR-Version sogar als Post­kar­ten– oder Anzei­gen­mo­tiv sehen lassen.

Blue Light

iMo­vie 08 ist nicht nur für den Haus­ge­brauch ein nütz­li­ches Tool, wenn es um die Erstel­lung von Videos geht.

Die Lern­phase hält sich in Gren­zen — das Schnei­den, das Edi­tie­ren und die Ton­be­ar­bei­tung gehen mühe­los von der Hand. Mit wenig Zeit­auf­wand sind erstaun­li­che Ergeb­nisse mög­lich. Ein­fach mal ausprobieren …

*Video:imovie video

Adobe Ideas

Die erste Adobe App fürs iPad bril­liert trotz rela­tiv ein­fa­cher Funk­tio­na­li­tät der Zei­chen­werk­zeuge mit erstaun­li­chen Mög­lich­kei­ten und intui­ti­vem GUI.

Die Zei­chen­flä­che der iPad/iPhone App ist groß­zü­gig bemes­sen und frei nutz­bar. Per Zoom las­sen sich selbst kleinste Details anle­gen und/oder bear­bei­ten. Die Colorpicker-Funktion erlaubt die bequeme Erstel­lung von Farb­the­men aus Fotos. Aber das ist noch nicht alles: die Skiz­zen kön­nen als PDF per eMail ver­sen­det wer­den und ste­hen dann in Vektor-Zeichenprogrammen (z.B. Illus­tra­tor) für wei­tere Bear­bei­tung zur Ver­fü­gung. Und — die App gibt’s kos­ten­los :)

Die fol­gen­den Bei­spiel­skiz­zen stam­men vom oben genann­ten Adobe-Blog.

iPad — Ja oder Nein?

Den Ver­kaufs­start des neuen Apple-Produkts kann man als gelun­gen bezeich­nen. Laut offi­zi­el­len Anga­ben wur­den in den ers­ten 24 Stun­den 300.000 Stück verkauft.

App­les iPad

Ob das iPad wirk­lich, wie erhofft, die Medi­en­bran­che revo­lu­tio­nie­ren kann, wird sich zei­gen. Eine breit gefä­cherte Akzep­tanz im deutsch­spra­chi­gen Raum wird mei­ner Mei­nung nach sehr vom ange­bo­te­nen Ver­trag des Mobil­funk­be­trei­bers und der Inno­va­ti­ons­fä­hig­keit der Content-Anbieter abhän­gen. Denn wer würde sich einen zusätz­li­chen Mobil­funk­ver­trag (wenn schon ein iPhone-Vertrag vor­han­den ist)  für die iPad-Flatrate und monat­li­che Abo-Gebühren ans Bein bin­den, nur um ein­fach ins Tablet­for­mat gesetzte News-Websites ohne zusätz­li­chen Mehr­wert zu erhalten?

Nach ers­ten Berich­ten über­wiegt der posi­tive Ein­druck, doch nicht alles klappt rei­bungs­los. Wer Infor­ma­tio­nen über die ers­ten Weh­weh­chen wie WiFi-Schwächen und USB-Ladehemmung lesen möchte, wird bei Netbooknews.de fün­dig. Den visu­el­len Ein­druck einer Web­site auf dem iPad kann man bei iPad Peek testen.

Oster– oder Esterhazy

Die etwas andere Osterhasen-Geschichte von Irene Dische, Hans Magnus Enzens­ber­ger und Michael Sowa erhält­lich hier.

Frohe Ostern!

Die Geschichte des Hasen Ester­hazy, der von sei­nem Groß­va­ter aus­ge­schickt wird, um eine beson­ders große Frau zu fin­den und der bedroh­li­chen, von unmä­ßi­gem Scho­ko­la­den­kon­sum begüns­tig­ten Klein­wüch­sig­keit der Fami­lie ent­ge­gen­zu­ar­bei­ten, ist aus­ge­spro­chen hin­ter­grün­dig. Bemer­kens­wert ist nicht nur die laut­li­che Ver­wandt­schaft der Worte „Ester­hazy“ und „Oster­hase“, son­dern auch, daß Ester­hazy aus „Öster­reich“ stammt und aus­ge­rech­net in „Ost-Berlin“ seine Lebens­ge­fähr­tin fin­det. Die Ber­li­ner Mauer, die ihm von sei­nem Groß­va­ter emp­foh­len wird, um dort nach gro­ßen Häsin­nen zu suchen, figu­riert in die­sem Sze­na­rio als Schei­de­wand zwi­schen einer Welt trü­ge­ri­schen Frie­dens und einer Welt untrüg­li­cher Grob­heit. Der hoch­ad­lige Ester­hazy, des­sen Klein­heit scharf mit der Länge sei­nes Titels kon­tras­tiert, wird im West­teil der Stadt schlecht behan­delt. Ein Auf­se­her des Bahn­hofs Zoo ver­weist ihn des Plat­zes, ein nie­der­träch­ti­ger Klein­tier­händ­ler lockt ihn in eine Falle und ver­kauft ihn an einen Kun­den, ein Kind, das ihn zum Geburts­tag erhält, ver­sucht, ihn in der Bade­wanne zu ersäu­fen, und der Bediens­tete eines Restau­rants droht ihm sogar mit der Schlach­tung. Nur im Ver­steck eines Lie­fer­wa­gens, des­sen Besit­zer haupt­säch­lich Kuchen trans­por­tiert, und in einer Hasen­höhle auf der Ost­seite der Ber­li­ner Mauer fin­det Ester­hazy Gebor­gen­heit: Die Sol­da­ten waren extra dazu da, um auf sie auf­zu­pas­sen, damit sie kein Auto über­fah­ren konnte.