Tag Archive for 'Berlin'

Oster– oder Esterhazy

Die etwas andere Osterhasen-Geschichte von Irene Dische, Hans Magnus Enzens­ber­ger und Michael Sowa erhält­lich hier.

Frohe Ostern!

Die Geschichte des Hasen Ester­hazy, der von sei­nem Groß­va­ter aus­ge­schickt wird, um eine beson­ders große Frau zu fin­den und der bedroh­li­chen, von unmä­ßi­gem Scho­ko­la­den­kon­sum begüns­tig­ten Klein­wüch­sig­keit der Fami­lie ent­ge­gen­zu­ar­bei­ten, ist aus­ge­spro­chen hin­ter­grün­dig. Bemer­kens­wert ist nicht nur die laut­li­che Ver­wandt­schaft der Worte „Ester­hazy“ und „Oster­hase“, son­dern auch, daß Ester­hazy aus „Öster­reich“ stammt und aus­ge­rech­net in „Ost-Berlin“ seine Lebens­ge­fähr­tin fin­det. Die Ber­li­ner Mauer, die ihm von sei­nem Groß­va­ter emp­foh­len wird, um dort nach gro­ßen Häsin­nen zu suchen, figu­riert in die­sem Sze­na­rio als Schei­de­wand zwi­schen einer Welt trü­ge­ri­schen Frie­dens und einer Welt untrüg­li­cher Grob­heit. Der hoch­ad­lige Ester­hazy, des­sen Klein­heit scharf mit der Länge sei­nes Titels kon­tras­tiert, wird im West­teil der Stadt schlecht behan­delt. Ein Auf­se­her des Bahn­hofs Zoo ver­weist ihn des Plat­zes, ein nie­der­träch­ti­ger Klein­tier­händ­ler lockt ihn in eine Falle und ver­kauft ihn an einen Kun­den, ein Kind, das ihn zum Geburts­tag erhält, ver­sucht, ihn in der Bade­wanne zu ersäu­fen, und der Bediens­tete eines Restau­rants droht ihm sogar mit der Schlach­tung. Nur im Ver­steck eines Lie­fer­wa­gens, des­sen Besit­zer haupt­säch­lich Kuchen trans­por­tiert, und in einer Hasen­höhle auf der Ost­seite der Ber­li­ner Mauer fin­det Ester­hazy Gebor­gen­heit: Die Sol­da­ten waren extra dazu da, um auf sie auf­zu­pas­sen, damit sie kein Auto über­fah­ren konnte.

Prosit 2010!

»fein­schliff« wünscht allen Blog-Lesern ein erfolg­rei­ches Neues Jahr vol­ler Ideen und Wün­sche, die in Erfül­lung gehen. Ein Jahr voll von muti­gen Ent­schei­dun­gen, die posi­tive Ver­än­de­rung mit sich brin­gen und vor allem Glück und Gesundheit!

Prosit 2010!

Pro­sit 2010!

Friedrichshain in Weiß

Eine unge­wöhn­li­che und trotz­dem ver­traute Ansicht: das Frank­fur­ter Tor im Weih­nacht­sout­fit …

Weiße Weih­nach­ten – und nicht nur für das Umland von Ber­lin. Auch wenn die­ser Anblick in der Rea­li­tät das Auge nur für ganz kurze Zeit erfreut hat – hier bleibt er sicht­bar, bis der Ser­ver glüht ;)

Frankfurter Tor in Weiß

Frank­fur­ter Tor in Weiß

Design & Programmierung

Ein Ein­trag in eige­ner Sache betrifft die Vor­stel­lung der neuen Kooperations-Website von fein­schliff MEDIENGESTALTUNG und toxA IT-Dienstleistungen: „design + pro­gram­mie­rung = dop­pel­pack“.

Die intui­tive und effi­zi­ente Zusam­men­ar­beit von toxA und fein­schliff in meh­re­ren kom­ple­xen Pro­jek­ten ergab sehr zufrie­den­stel­lende Ergeb­nisse bei mini­ma­lem Zeit­auf­wand. Diese „erhöhte Kom­pa­ti­bi­li­tät“ prä­sen­tie­ren wir poten­ti­el­len Auf­trag­ge­bern jetzt über die gemein­same Web­site „doppelpack-berlin.de“.

design + programmierung = doppelpack

design + pro­gram­mie­rung = doppelpack

fHain-Streetart

In vie­len Metro­po­len der west­li­chen Welt ist eine ste­tige Zunahme der Streetart–Bewe­gung zu beobachten.

Man mag der freien künst­le­ri­schen Nut­zung von öffent­li­chem Raum skep­tisch gegen­über­ste­hen oder auch nicht. Jeden­falls schafft die Trieb­fe­der urba­ner Krea­ti­vi­tät immer wie­der unüber­seh­bare Werke. Bei einem Rund­gang, am Ende des Wei­den­wegs in Rich­tung Bersa­rin­platz, ent­deckte ich nach­fol­gende Wand­ma­le­rei im Ein­gang einer ehe­ma­li­gen KiTa.

Mothers Revenge ;)

Mothers Revenge ;)