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FontBook 2.0

Seit eini­gen Tagen ist das umfang­rei­che Update der allen Typo­freaks bereits bekann­ten iPad-App von Font­Shop erhältlich.

Unter ande­rem wur­den das Font­s­an­ge­bot erwei­tert, neue Berei­che wie „News + Trends“ oder „Ver­wen­dung“ ein­ge­rich­tet und kom­for­ta­ble neue Funk­tio­nen (z.B. gezielte Schrif­ten­su­che, unter­schied­li­che Lese­zei­chen, auto­ma­ti­sche Over-the-air-Aktualisierung etc.) inte­griert. Details dazu fin­den sich im Font­blog.

Font­Book 2.0

Font-Art total

Eine App für Typo­phile und Krea­tive ermög­licht die Erstel­lung von Skiz­zen und Illus­tra­tio­nen mit Buch­sta­ben, Zif­fern und Satzzeichen.

xFi­lers

Mit Fon­tify kann der Benut­zer seine typo­gra­fi­schen Krea­tio­nen mit­tels Schrift­zei­chen aus 20 ver­schie­de­nen Fonts umset­zen. Vor allem auf dem iPad gelingt das kom­for­ta­bel. Die Schrift­zei­chen kön­nen mit­tels Ges­ten­steue­rung in die gewünschte Form und Lage gebracht wer­den. Zum Prä­sen­tie­ren kann man eine Online-Galerie nut­zen. Die Grund­ver­sion ist kos­ten­los, ein­zig  die Funk­tio­nen Expor­tie­ren, PDF Sen­den und Undo ste­hen als In-App Käufe zur Ver­fü­gung (€ 0,79–2,99).
Tip: wem die Screen­auf­lö­sung reicht, der kann sein Werk mit­tels Bild­schirm­foto nut­zen (Home-Button + Aus­schal­ter gleich­zei­tig drücken).

FontBook fürs iPad

Mit inno­va­ti­ver Benut­zer­füh­rung und umfang­rei­cher Schriftmuster-Sammlung spricht die brand­heiße App nicht nur Typo­phile an.

Font­Book Ansicht

Der Start mit Font­Book ist kin­der­leicht. Eine neue Kata­lo­gi­sie­rung erlaubt Typo-Recherchen aus ver­schie­dens­ten Blick­win­keln. Ob nach Jahr­gang, Schrift­stil oder Gestal­ter — alle Such­op­tio­nen sind mög­lich. Im Ergeb­nis wer­den Schrift­fa­mi­lien, Mus­ter­texte in unter­schied­li­chen Grö­ßen und die Zei­chen­satz­be­le­gung ange­zeigt. Wei­ters ist das Abspei­chern von Favo­ri­ten und das Ver­glei­chen von meh­re­ren Schrif­ten mög­lich. Mehr Infor­ma­tio­nen im Font­blog… Preis: € 4,99

Typografisch zitiert

Zitat Paul Rand.

literArty

Aus Pro Domo (einem Text von Blaise Cen­drars) — „Wie Mora­va­gine ent­stand“ (Nach alten Aufzeichnungen).

Durch­bruch …

Meine Manu­skripte durch­lau­fen drei Stadien:

  1. Sta­dium des gedank­li­chen Kon­zepts: Ich peile den Hori­zont an, ziehe einen bestimm­ten Win­kel, suche und stö­bere auf, erwi­sche die Gedan­ken im Fluge und sperre sie bei leben­di­gem Leib ein, kun­ter­bunt durch­ein­an­der, schnell und mög­lichst viele: Stenografie.
  2. Sta­dium des Stils: Klang und Bil­der, ich sichte meine Gedan­ken,  streichle sie, wasche sie und putze sie auf, sie wer­den gestrie­gelt und dres­siert und sprin­gen ange­schirrt in den Satz: Kalligraphie.
  3. Sta­dium des Wor­tes: Kor­rek­tur und Sorge um das neue Detail; der rich­tige Aus­druck wie ein Peit­schen­hieb, jäh, daß sich der Gedanke vor Über­ra­schung auf­bäumt: Typographie.